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19. Februar 2018

DFS-Fortbildung zum/zur Tandemlehrer/in erfolgreich abgeschlossen


20 neue Tandemlehrer/innen wurden ausgebildet

Die Delegierte stellen das DFS vor

Gruppenarbeit

"Zip-Zap"-Übung

Vermittlung der Theorie

Das DFS hat 20 neue Tandemlehrer/innen aus Frankreich und Deutschland ausgebildet. Die Fortbildung fand vom 12. bis 16. Februar in der Saarbrücker Jugendherberge statt. Geführt wurde sie von zwei Tandemlehrern, die schon sehr lange im Rahmen des Förderprogramms im Einsatz sind: die Französin Céline Laurière und der Deutsche Kai-Uwe Lipp. Beide sind u.a. für die Tandemsprachkurse für Erwachsene tätig, die zweimal im Jahr jeweils in Deutschland und in Frankreich stattfinden. Die Fortbildung, die vom DFS mit finanzieller Unterstützung vom DFJW organisiert wurde, verfolgte drei Ziele: Den Teilnehmenden die Prinzipien des Tandemsprachkurses vorstellen, ihnen zeigen wie Tandemsprachkurse organisiert und durchgeführt werden sowie ihnen die Möglichkeit geben sich zu vernetzen. Der Teilnehmerbetrag betrug 50 €.

Neben der Vermittlung theoretischer Inputs zum Tandemsprachkurs beinhaltete der Kurs eine Vielzahl praktischer Elemente. Bei der "Zip-Zap"-Übung am Anfang der Fortbildung saßen die Teilnehmenden  im Stuhlkreis und mussten sich die Namen ihres linken und rechten Nachbarn merken. Ein/e Teilnehmer/in stand in der Mitte und indem er/sie auf jemandem mit dem Finger zeigte, sagte er "Zip" oder "Zap". Dauerte die Reaktion zu lang oder war die Antwort falsch, musste der/die angezeigte Teilnehmer/in in die Mitte. Bei "Zip-Zap" wurden dann die Plätze unter den Teilnehmenden getauscht und es ging wieder von vorne los. Dadurch wurde die Teilnehmergruppe aufgefordert, sich gegenseitig kennenzulernen. Solche Sprachanimationen helfen dabei, die Sprache des Anderen auf interaktive Art und Weise zu lernen. Für die zukünftigen Tandemlehrer/innen war dies allerdings keine große Herausforderung, da alle bereits zweisprachig sind. Die Zweisprachigkeit ist nämlich eine Voraussetzung für die Teilnahme an der Fortbildung, denn die Tandemlehrer/innen werden zukünftig Gruppen von Jugendlichen in der Erstausbildung und/oder von Erwachsenen in der Weiterbildung deutsch und französisch vermitteln. Durch die praktischen Übungen und Einführungen lernten die Teilnehmenden Techniken, die sie später für ihren eigenen Unterricht wiederverwenden können. Darüber hinaus bestand die Möglichkeit eigene Ideen einzubringen. Viele der Teilnehmenden waren bereits als Sprachbegleiter/innen im Rahmen des DFS-Förderprogramms tätig und kannten also mehr oder weniger die Tätigkeit eines/einer Tandemlehrers/in - beide begegnen sich im Rahmen eines Austausches in der ersten Woche vor Ort. Insgesamt  nahmen jeweils 10 französische und deutsche Muttersprachler/innen an der Fortbildung teil. Somit konnten Zweier-Gruppen, sogenannte « Tandems » gebildet werden und auch unser Pool an Tandemlehrer/innen vergrößert sich dadurch. Eine weitere Fortbildung ist momentan noch nicht geplant. Interessenten können sich aber an Iris Baumgartner im DFS (iris.baumgartner@dfs-sfa.org) wenden. Details zur Funktion eines/einer Tandemlehrers/in finden Sie in unserem Flyer.

 

Erfahrungsberichte der Teilnehmenden 

Darum haben sich Sigrid und Dittmar für die Fortbildung angemeldet:

Sigrid arbeitet bereits seit anderthalb Jahren als Sprachbegleiterin für das DFS. Erfahren hat sie vom DFS in der Zeitung, als das Sekretariat Aussteller der interregionalen Jobmesse in Saarbrücken war. Von der Fortbildung erwartete sie, die Einsatzmöglichkeit im Rahmen des Tandemsprachkurses näher kennenzulernen. Nun hat sie die Wahl während der Austausche entweder die Sprachbegleitung oder der Vermittlung der Sprache nach der Tandemmethode zu übernehmen. Dittmar begleitet Gruppen Jugendlicher seit über 10 Jahren. Mit der Anmeldung zur Fortbildung wollte er herausfinden, ob die Theorie im Kurs zur Praxis passt. Als Sprachbegleiter hat er viel Spaß mit den Azubis gehabt und sich dann entschieden, seinen Ausbilderschein zu machen. Fortan wird er ihnen auch die Sprache des Partners beibringen können.

 

Das hat Marlène und Albert während der Fortbildung besonders gut gefallen:

Marlène fand die Gruppendynamik und insbesondere die Tandemarbeit interessant. Es war insgesamt sehr interaktiv. Die Stimmung war gut. Die konkrete Vorbereitung der Sprachanimationen hat ihr auch gefallen. Albert fand es toll, neue Menschen kennen zu lernen. Er freut sich darüber, dass er sich einfache Übungen aneignen konnte, die er nun auch bald selbst umsetzen kann.

 

Wir wünschen den 20 frisch ausgebildeten Tandemlehrern/innen viel Glück und Erfolg für die zukünftigen Aufgaben!

 

Fotos: Copyright DFS


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