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Die Ziele des Deutsch-Französischen Abkommens Ziel des Programms ist es:
Fördermittel Die Bereitstellung von Fördermitteln für die Durchführung des Austausches im Sinne des Abkommens wird national vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Kultusministerkonferenz geleistet. Austausche im dualen Bereich der Ausbildung und in der Weiterbildung werden vom BMBF gefördert. Die zentrale Website des BMBF finden sie hier: www.bmbf.de. Austausche mit Berufsfachschulen und Fachschulen werden von den Bundesländern gefördert. Hier ist die Kultusministerkonferenz zuständig, www.kmk.org. Wenden Sie sich bei Fragen an uns, das DFS - Deutsch-Französisches Sekretariat.
Initiatoren und Bewerber Wer kann sich bewerben und bekommt Unterstützung vom DFS, bzw. ist berechtigt Fördermittel zu bekommen.
Siehe auch den Artikel "Deutsch-französische Mobilität in einer zusammenwachsenden Welt". Hier finden Sie ein Schaubild über mögliche Teilnehmer aus Frankreich und Deutschland.
Zielgruppen und Teilnehmer eines Austausches in der beruflichen Aus- und Weiterbildung Teilnehmen können Gruppen von Auszubildenden, Berufsfachschülern oder Fachschülern, die einen Beruf erlernen, dessen Ausbildungsinhalte mit den in Frankreich vermittelten vergleichbar sind. Eine Gruppe besteht aus 12 bis 15 Teilnehmern. Die Auszubildenden können dabei aus nur einem Betrieb kommen oder, im Rahmen einer überbetrieblichen Ausbildung oder unter der Federführung einer Innung, einer Kammer oder eines Verbandes, aus mehreren Betrieben. Die Begleitung einer Gruppe erfolgt durch einen beruflichen Begleiter -betrieblicher Ausbilder oder Lehrer einer Berufsschule- und einen Sprachbegleiter. Im Bereich der Weiterbildung besteht eine Gruppe aus mindestens acht Teilnehmern und einem Sprachbegleiter. Eine sprachliche und soziokulturelle Vorbereitung der Teilnehmer am Austausch ist von den Partnereinrichtungen durchzuführen. Bei Austauschen im Bereich der kaufmännischen Berufsausbildung sind gute Vorkenntnisse der französischen Sprache erforderlich.
Ablauf, Dauer und Inhalte des Austausches Der Aufenthalt im Partnerland dauert in der Ausbildung mindestens drei Wochen, in der Weiterbildung zwei Wochen. Dabei haben sich für den Bereich der Ausbildung zwei Ablaufformen als besonders geeignet erwiesen:
Diese Formen eignen sich sowohl für den eigenen Aufenthalt im Partnerland, als auch für die Aufnahme der Gäste. Für die Weiterbildung bieten sich eine Woche gemeinsame Weiterbildung mit theoretischen Inhalten und eine Woche gemeinsame Arbeit in Betrieben an. Die berufsbezogenen Lerninhalte und Lernziele werden in Vorbereitungsgesprächen zwischen den deutschen und den französischen Partnern zusammen mit dem DFS/SFA vor dem Austausch festgelegt.
Welche Kosten werden erstattet Die Austauschprogramme im Rahmen der dualen Ausbildung und in der Weiterbildung werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, Bonn, gefördert.Die Förderung schließt ein:
Die Förderung von Austauschen mit beruflichen Gymnasien, Berufsfachschulen und Fachschulen erfolgt durch das Kultusministerium des betreffenden Bundeslandes. Das DFS/SFA schließt für alle Teilnehmer am Austausch eine eigene Unfall- und Haftpflichtversicherung ab.
Sprachkurse für die Teilnehmer Das Budget für die am Austausch teilnehmenden Einrichtungen beinhaltet einen Pauschalbetrag für eine sprachliche und soziokulturelle Vorbereitung der Teilnehmer vor dem Austausch. Viele Teilnehmer, vor allem aus den technisch-gewerblichen Berufen, kennen nur sehr unzureichend die Sprache des Partnerlandes. Der Unterricht soll sie in die Lage versetzen, auch ohne Hilfe von Sprachmittlern, mit den Teilnehmern des anderen Landes sprachlich zu kommunizieren und vor Beginn der Maßnahme Informationen über das Partnerland zu erhalten. Es besteht außerdem die Möglichkeit, die sprachlichen Kenntnisse während des Austausches zu vertiefen und zu erweitern, und zwar im Rahmen von Tandemkursen für beide Austauschgruppen.
Sprachkurse für die pädagogisch Verantwortlichen Das DFS/SFA veranstaltet zweimal jährlich Intensivsprachkurse von zehntägiger Dauer für die pädagogisch Verantwortlichen (Ausbilder, Lehrer usw.). Ein Kursus findet im Sommer in Deutschland, der andere Kursus im Herbst in Frankreich statt. Hierbei kommt ebenfalls die Tandemmethode zur Anwendung. Je nach Teilnehmerzahl werden mehrere Gruppen verschiedener Niveaus gebildet. Inhalte sind Alltagssituationen sowie Situationen des Austausches. Geleitet wird der Unterricht von erfahrenen Sprachlehrern.
Austausch von Lehrern und Ausbildern Lehrer an beruflichen Schulen und Ausbilder von Betrieben haben die Möglichkeit, einen Individualaustausch von zwei Wochen durchzuführen. Ziele
Zielgruppen Lehrer an beruflichen Schulen und betriebliche Ausbilder einschließlich Ausbildungspersonal in überbetrieblichen Ausbildungsstätten Dauer und Finanzierung Die Dauer des Austausches beträgt 2 Wochen. Die Fahrt- und Aufenthaltskosten werden übernommen:
Individuelle Praktika Wenn Sie ein individuelles Betriebspraktikum in einem französischen Unternehmen suchen, dann wenden Sie sich an: http://www.10000stages.com
Weitere Auskünfte Vergleichbarkeit der Berufe Auf den Seiten Infohub der Arbeitsagentur finden Sie detaillierte Informationen zu Berufsprofilen in Deutschland inklusive den dazugehörigen Ausbildungsordnungen des Bundesgesetzgebers. Sie können Berufe von A bis Z suchen oder nach Themenfeldern. Weitere Auskünfte über internationale Austauschprogramme in der beruflichen Bildung finden Sie: (Die hier aufgeführten Verlinkungen können durch URL- oder Adressänderungen auf fehlende oder falsche Websites verweisen.
Luxemburg 1996 wurde das Programm auch für Teilnehmer aus Luxemburg geöffnet. Die Organisation des Dreiländeraustausches Deutschland-Frankreich-Luxemburg: Das jeweilige Aufnahmeland empfängt eine halbe Gruppe der beiden Entsendeländer. Alle anderen Kriterien entsprechen dem binationalen deutsch-französischen Austausch. Die finanziellen Mittel werden vom luxemburger Erziehungsministerium bereitgestellt.
Informationen und Bewerbungen an DFS-SFA Ihre Anfrage nach weiteren Informationen bzw. Ihre Bewerbung richten Sie bitte an: Deutsch-Französisches Sekretariat Heuduckstraße 1 Tel: +49(0) 681/501 11 80 E-Mail: info@dfs-sfa.org
Internationale Austauschprogramme Informationen zu diesem Thema folgen Zentrale für Arbeitsvermittlung ZAV |
Stand 01.02.2006